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Wo fang ich bloß diesmal an? Ich könnte schlicht weg die Welt umarmen. Meine Reise nach Bali war unglaublich vielseitig und hat mich die Schönheit der Natur erleben lassen: springende Delphine, ruhige Vulkane, traumhafte Reisfelder, gigantische Klippen, weiße Strände, schwarze Strände, leckere Mangos etc. pp. Zu dieser fabelhaften Natur haben dann noch lustige Sauftouristen, schicke Surfer-boys, gutes Essen und billige Unterkünfte meine Reise verziert.
Aber beginne ich von vorne: Beinahe hätte ich als das nicht erlebt. Denn mhh ja ich kann auch gelegentlich die Zeit ganz gut verdödeln und kam leider erst sehr, sehr spät am Flughafen an. Der Schalter war eigentlich schon geschlossen, aber da ich mit KM geflogen bin waren die relativ kulant und hatten auch ein wenig Mitleid mit mir als ich völlig verschnauft meinen Ausweis auf den Schalter geworfen hatte… hihi naja und wie das dann immer so ist, kaum saß ich heil im Flieger ging die Klimaanlage nicht und wir konnten für die nächsten 2 Stunden nicht fliegen – Zum Glück ist KLM mit einem super Entertainmentprogramm ausgestattet und wir konnten die ganze Zeit gute Filme schauen -> so was hält einen leider immer vom Schlafen ab…
Spät abends angekommen auf Bali ging es erst mal ins Island Hotel, von wo aus unsere Reise beginnen konnte… Ohja man nennt uns auch Aktivurlauber. Wir hatten nur 5 Tage, aber jede Menge Pläne. Anbei eine Karte von Bali auf der ich unsere Route eingetragen habe:

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Früh morgens in Legian erwacht. Haben wir uns einen Fahrer für den ganzen Tag gebucht für ca. US$30. Ab gings nach Tanah Lot, ein traumhaft schöner Tempel, der direkt am Wasser steht und fast verschluckt wird vom Meer. Unten am Wasser waren auch ein paar Surfer zu sehen die auf die perfekt Welle gewartet haben. Ein Bild für die Götter
. Nach Tanah Lot ging es weiter nördlich richtung Mengiwi, ein eher ruhiger Tempel mit einer Aufschrift, die Frauen während ihrer Periode auffordert den Tempel doch bitte nicht zu betreten – verrückt! Der Tempel, Pura Tahnan in Mengwi war ein nicht am Wasser, aber dafür in den wunderschönen Dschungel gebaut. Die Anlage war fabelhaft gepflegt und konnte mit jeder Menge Charme überzeugen! Von dort ging es dann in die kreative Stadt Ubud, die entzückend ist. Hier findet man lauter kleine Galerien und einen tollen Markt an dem man ganz schön handeln kann… Aber, was verrückt ist, ist der Affen Wald. Mein lieber Scholli, die hüpfen dir die Affen auf den Köpfen herum. Der Wald bzw Dschungel bezaubert mit der Vielfalt an Gewächs und den Affen die von links nach rechts und rechts nach links hüpfen. Nur Vorsicht ist geboten; die Affen nehmen die eine oder andere Sache gerne an sich… Am Abend haben wir dann ein nettes Hostel (Hibiscus Hostel) gefunden was umzingelt von Reisfeldern war. In der Stadt selbst haben wir uns abends noch einen traditionellen Tanz angeschaut. Nur leider konnten wir dort nicht lange verweilen, weil das Rhythmusgefühl doch anders erscheint. Und diese traditionelle Musik erschien uns eher als unpassend und auch eher scheiße.
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Guten morgen Ubud und weg waren wir auch schon wieder... Den Wecker früh gestellt, haben wir uns in den Morgenstunden wieder einen Fahrer gesucht. Unser erster Stop waren die Reisfelder in Kallalalang. Ich habe mich in ein Kaffee gesetzt. Von dort konnte ich dieses Herrliche Bild bestaunen. Die Reis Terrassen waren unglaublich ordentlich angeordnet... Während ich diese kurzen Minuten genossen habe, sind die Jungs in die Reisfleder gestapft und haben mit den einheimlischen Kokusnüsse von den Palmen geholt... Von dort aus haben wir dann bei einer Kaffeeplantage angehalten. Ihhhh die holen die Kaffeebohnen doch tatsächlich aus der Scheiße von so nem Wiesel. Mhhh den Gedanken ausgeschissenen Kaffe zu trinken fand ich eher weniger attraktiv und bin daher bei Kakao geblieben
Von dort gings dann ab auf den Berg nach Kintamani. Wohoooo eine wahnsinnig tolle Aussicht auf den Vulkan und die Reisfelder. Dort haben wir dann noch einen Tempelbesuch erledigt, der höchst gelegene Tempel Balis. Dann gabs weiter unten am Berg noch einen Tempelbesuch in Pura Beji, der eher weniger spannend war. Nach diesen unzähligen Tempelbesuchen dann das Highlight meines Tages: Der Gigi-Wasserfall im Norden von Bali. Wohhh was für eine Gewalt der Natur, die da runterplatscht! Ich schätze der Wasserfall war ca. 10-13 Meter hoch bzw tief. Und nein ihr konnt Euch das nicht so vorstellen wie in einer Herbel Essences Shampoo Werbung: Man kann da nicht drunter stehen und sich bequem sexy die Haare waschen... quasi unmöglich bei den Wassermengen die mit Vollspeed darunter klatschen. Nach diesem tollen Erlebniss kamen wir dann in Lovina an und haben im Harris Homestay für 5Euro die Nacht eingecheckt. Nach diesem aufregenden Tag, der mit den schönsten Bildern und Aussichten verziert war, habe ich den Tag mit einer Fußmassage beim Sonnenuntergang am schwarzen Sandstrand von Lovina ausklingen lassen.
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Arghh, das Leben kann schon verdammt schwer sein:-P Um Delphine zu sehen mussten wir leider den Wecker um 05.30 stellen. Puuuuuh verdammt schwer sich zu solchen unmenschlichen Zeiten aus dem Bett zu erheben. Ab ging es zum Strand wo schon viele von den typischen Fischerbooten auf uns gewartet haben. Die Boote sind sehr schmal, sodass man nur hintereinander Platz findet. Stabilität finden Sie mit den beiden extra „Arme“ die sich links und rechts am Boot entstrecken. Nach wenigen Minuten de wir aufs offene Meer hinausgefahren waren, sahen wir schon eine Riesen Herde von Delphinen, die vor dem Sonnenaufgang neben unseren Booten her geglitten sind. Der absolute Knaller kam dann noch. Die Delphine haben doch tatsächlich direkt vor unseren Booten im offenen Meer gespielt und sind mit jeder Menge Eleganz aus dem Wasser gehüpft und haben uns mit Saltos überrascht und beeindruckt.
Video unbedingt anschauen!
Müde, aber verzaubert von den Delphinen haben wir uns wieder einen Fahrer genommen der uns Richtung Osten der Insel gefahren hat. Dort konnte man ein US-Wrack beim Schnorcheln erwischen. Das blöde beim Schnorcheln ist nur leider, dass ich mir den Rücken ganz schön verbrannt hatte nach dem ich da ne Stunde an der Wasseroberfläche rumgetrödelt bin. Abgesehen vom Wrack hatten wir auch noch die Ehre in einen riesen Schwarm von Fischen hinein zu schwimmen. Ich hatte fast ein bisschen Angst, dass die mich angreifen …es waren bestimmt mehrere hundert, wenn nicht sogar tausende von Fische, die fast eine Wand unter Wasser gebildet haben, die so gut wie kein Durchkommen vermittelt hat! Von dort aus ging es dann mal wieder zu einem Tempel. Dies mal haben wir dem Muttertempel die Ehre geleistet. Der Muttertempel ist die größte Anlage in Bali und besteht aus mehreren Tempeln. Irgendwo auf dieser riesen großen Tempelanlage sind wir dann auf einen Hühnerkampf gestoßen. Wahnsinnig ekelhaft. Da werden kleine scharfe Messer an das Beinchen von jedem Hahn gebunden, damit sie den gegnerischen Hahn auch bis in den Tod treiben können, damit der dann auch lecker verzehrt werden kann und als Chicken Satay serviert werden kann. Darauf wird dann noch gewettet und gefeiert…. Schlimm! Aber gut, so haben sie halt alle ihre eigene Tradition. An dem Tag wollten wir leider auch noch zum Königspalast nach KlungKung, dafür hat die Zeit aber leider nicht mehr greicht, wir hatten leider ein Bisschen viel Zeit bei dem eckligen Hahnenkampf verbracht…
Naja stattdessen haben wir uns dann direkt nach Kuta fahren lassen. Kuta ist schrecklich, aber spottbillig und überseht von jungen Leuten und Surfern, die ihr Leben geießen wollen und Lust haben zu feiern. Kuta hat ein Bisschen was von Phuket, nur existiert der Sextourismus ein Bisschen versteckter. Naja um das Klischee voll und ganz zu erfüllen mussten wir an dem Abend auch mal richtig einen trinken gehen in Kuta. Auf ging es in den Skygarden, wo man für ca. 1 Std Essen und Getränke umsonst bekommen hat. Ob sich das rentiert bezweifel ich ein Bisschen…!? Hihi und ob mans glaubt oder nicht, ich hab doch tatsächlich Leute getroffen, die ich kannte. Einmal jemanden mit der ich auch in Maastricht studiere und Mike, den wir in Thailand auf der Fullmoon Party kennengelernt haben. Mike war in Thailand eigentlich noch ein ordentlicher Typ, nur in der Nacht von der Fullmoon Party hat er sich doch tatsächlich betrunken ein Tattoo stechen lassen. Unglaublich; so ne hässliche Palme am Unterarm. Ich dachte es wär ein Scherz und hab versucht das mit Spucke zu entfernen – ging nicht. In Kuta hat er sich jetzt auch noch die Haare am Hinterkopf zu hässlich flechten lassen – natürlich auch als er zu tief ins Glas geschaut hatte! Was ein Wunder, dass ich den überhaupt wiedererkannt habe.

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Nach dem wir in Kuta ordentlich einen getrunken hatten, konnten wir den nächsten Tag leider nur ruhig angehen. Am frühen morgen war es leider auch noch ein Bisschen verregnet. Kurzer Hand haben wir dann auch noch das Hotel in Kuta gewechselt vom Ayu Beach Inn rüber in Kedins Inn. Das war noch ein Bisschen billiger: ca. 6 Euro inkl. Frühstück und stellt euch vor für den Preis kann amn in Kuta sogar einen Pool erwarten

Nur leider schimmelt es immer ein Bisschen hier und da, aber gut die Ansprüche wollen wir mal auf dem Boden der Tatsachen lassen, außerdem verbringt man ja eh wenig Zeit im Hotel/Hostel. Ab ca. 3 waren wieder fit, haben uns zwei Roller gemietet und haben den Süden von Bali noch erkundet. Der letzte Tempel, den wir besichtigt haben war dann Uluwatu. Einfach toll! Dieser Tempel steht am Rande von riesen Klippen. Überall auf der Anlage saßen schon wieder diese blöden Affen, die erst mein Helm von einem Tisch geschmissen haben und dann noch mein Handtuch klauen wollten – die machen einen echt wahnsinnig. Dann ging es runter zu einem kleinen Strand der umringt von riesen Wellen war. Die Wellen sind mit jeder Menge Wucht in diese kleine Bucht gefallen und die Surfer hatten es von dort nicht leicht ins offene Meer zu kommen. Oben am Kliff safen wir dann in einem Restaurant „The Edge“ und hatten vielleicht die weltweit schönste Aussicht auf diese fabelhaften Klippen, Surfer, den unfassbaren Sonnenball und den aggressiven Wellengang. Den Sonnenuntergang haben wir dann am Dreamlaand Beach (auch im Süden von Bali) bestaunt. Hihi ein Bisschen übermütig wollten wir dann in die Wellen springen. Mir hats den Bikini quasi vom Leib gerissen und die armen Leute mussten meinen weißen und nackten Hintern vor dem wunderschönen Sonnenuntergang betrachten. Florian hats auch ganz schön durchgeschüttelt und der arme hatte sich ganz schön an der Schulter verletzt. Puuuuh zum Glück waren da keine größeren Steine und so sind wir alle mit ein paar Kratzern von den scharfen Muscheln davon gekommen…. Wahnsinn wie viel Kraft das offene Meer doch hat. Abends in Kuta wieder angekommen, sind wir die Sache ein Bisschen ruhiger angegangen: nett gegessen und nette Gespräche am ‚schönen‘ Hotel-Pool.

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Was soll ich sagen? Man sitzt auf Bali und kennt sich

und so habe ich mich am Mittwoch dann mit Lovis zum Frühstück getroffen, während die Jungs sich beim Surfen probiert haben. Mit Lovis
(Lovis' Websitehabe ich damals in New York gearbeitet. Lovis ist mehr oder weniger Freiberufler und macht wunderschöne Fotos. Er kommt ursprünglich aus Jakarta und hat selbst en Jahr in Bali gewohnt. Und so kam ich dann auch mal in ein schöneres Restaurant in Seminyak: Grocer & Grind! Seminyak ist im Gegensatz zu Kuta um einiges gehobener, dafür aber auch ein Bisschen teurer. Allerdings findet man dort tolle Boutiquen, leider hatte ich zu wenig Zeit zum shoppen

Mittags habe ich die Jungs dann wieder aus Kuta abgeholt, dann haben wir uns auf die Roller geschwungen auf der Suche nach eine phantastischen Designer in den Stella & ich mich quasi verliebt haben. Johnny Ramli heißt der Gute
(Johnny Ramli online). Tolle Taschen: handarbeit und schickes Leder in knalligen Farben. Und da Stella ja grade erst Geburtstag hatte, wollte ich Ihr eine kleine Freude machen und hab ihr ein kleines Portemonnaie von Johnny Ramli mitgebracht. Die liebe Stella hatte das glaube ich auch verdient, die Arme muss ja Tag und Nacht mit mir aushalten

Gefreut hat sie sich zumindest sehr. Von dort sind wir dann leider an einem schwulen Strand gelandet an dem die Jungs aus unerklärlichen Gründen leider nicht bleiben wollten. Also sind wir wieder ein Stück Richtung Kuta zum Beach in Legian und haben da die letzten Stunden unserer Bali-Reise genossen. Wir lagen so lange auf den Liegen bis die Flut uns fast wieder mitgenommen hätte. Dann gings wieder ab ins Hotel und zack zum Flieger, in dem es wieder top Filme gab

Mhh ja und was soll ich sagen, nun bin ich wieder in Singapore und versuche mich auf den GMAT vorzubereiten.
An dieser Stelle möchte ich unbedingt loswerden, dass ich wahnsinnig dankbar bin für all diese tollen Möglichkeiten und Erfahrungen, die ich sammeln darf. Die Welt ist wunderschön und Bali hat Mutternatur mal wieder ins perfekte Bild gesetzt: Es gibt so viele schöne Dinge zu sehen und zu erleben

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